Kinder und Jugendliche sind in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen (Umzug, neue Familienzusammenstellung, psychische und physische Krankheiten eines Elternteils) genauso betroffen wie wir. Ihnen fehlt es noch an Lebenserfahrung, wenn sie mit diesen Veränderungen umgehen müssen.Dazu kommt ihre spezifische Entwicklungsphase, in der sie sich gerade befinden: Kleine Kinder sehen die Welt mit anderen Augen, sind noch auf einer imaginären Stufe gut abzuholen und können in Geschichten und dem Malen vieles verarbeiten. Jugendliche sind in einer Ablösungsphase, die ganz individuell verläuft und ihre Vorgeschichte hat.

 

Innerhalb der Begleitung spielen die aktuellen Lebensstandpunkte eine wichtige Rolle und werden berücksichtigt in der Methodenwahl.

 

In der Lebens- und Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche werden Wendezeiten zum Thema gemacht, welche die Familie betroffen haben. Wendezeiten sind Veränderungen, welche das familiäre System betreffen und welche nicht für alle gleich zu verarbeiten sind. Es gibt die still Leidenden, die Aggressiven, die Lustigen, manchmal wechseln sich die Phasen auch ab. Die Kinder bleiben in einer zu verarbeitenden Phase hängen. Diesen Stillstand können sie in der Begleitung auflösen. Die Arbeit- und Methodenvielfalt ist da vielfältig und wird auf der Homepage noch genauer beschrieben. Die Auswirkungen der Auflösung des Stillstandes betrifft wiederum die ganze Familie, welche auch mit einbezogen wird in die Begleitung, falls dies möglich ist.